Riester Vertrag hartz 4

Menschen, die eine volle Erwerbsminderungsrente erhalten, kann auch riestern. Allerdings nur, wenn sie unmittelbar vor der Erwerbsunfähigkeit rentenversicherungspflichtig waren. Dies gilt für Bankeinlagen, Wertpapierkonten und in begrenztem Umfang für Stiftungspolicen. Eine große Ausnahme bildet dagegen die staatlich geförderte Altersvorsorge: Forderungen aus Riester-Verträgen sind bei Arbeitslosigkeit vor vorzeitiger Liquidation geschützt, sofern die Riester-Verträge subventioniert sind. Der Fairriester ist der einzige Fondssparplan mit garantierten Annuitätsbedingungen: Sie kennen Ihre Mindestrente bereits von Anfang an. Auch die Ehegatten von Arbeitnehmern, die nicht den Pensionsversicherungsverpflichtungen unterliegen, erhalten staatliche Zuschüsse – wenn sie sich für einen eigenen Pensionsvertrag entscheiden. Gesetzlich vorgeschrieben: Trotz Investitionen an der Börse sind Ihre Beiträge und die vertraglichen Barzuschüsse zu Beginn der Pensionierung garantiert. Darüber hinaus sind Ihre eingesparten Vermögenswerte beim Erhalt von Hartz IV geschützt. So funktioniert die Riester-Rente: Während Ihres aktiven Berufslebens zahlen Sie Beiträge in einen privaten Pensionsvertrag, einen Banksparplan oder einen Fonds ein. Als Extra erhalten Sie wachsende staatliche Freibeträge und Steuererleichterungen.

Später erhalten Sie lebenslange monatliche Leistungen. Diese werden in Form einer Rente oder eines Auszahlungsplans gezahlt. Eine Teilauszahlung von bis zu 30 Prozent des Altersguthabens ist möglich. Bis zu zwölf monatliche Rentenzahlungen können auch in einem Betrag als Jahresrente ausgezahlt werden. Die Auszahlung des kumulierten Kapitals muss als lebenslange monatliche Rente oder als Zahlungsplan mit lebenslangen Leistungen erfolgen. Sie können maximal 30 Prozent als Kapitalsumme in einer Rate auszahlen lassen. Die Rente wird erst nach Erreichen des gesetzlichen Rentenalters gezahlt (zwischen 65 und 67 Jahren, je nach Geburtsjahr). Im Falle einer vorzeitigen Pensionierung nicht früher als 60 (Vertrag vor dem 31.12.2011 abgeschlossen), sonst nicht älter als 62 Jahre.

Siehe auch unter Punkt: “Die Rentenphase”. Der Staat fördert private Rentensysteme durch Sondersubventionen und Steuererleichterungen. Mit der gesetzlichen Rente fließen die Zahlungen der Versicherten im Folgemonat direkt an die Rentner. Beiträge zu privaten Pensionsverträgen werden dagegen anfallen – einschließlich der staatlichen Zulagen. Sie werden später zuzüglich Zinseszinsen als lebenslange Renten ausgezahlt.